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Ein Aquarell von meditierendem Buddha und Lotusblumen.

Hüterin des Zwischenraumes

 

Ich verstehe mich weniger als Initiatorin, sondern vielmehr als Hüterin eines Zwischenraumes – eines verbindenden Raumes zwischen Himmel und Erde, zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Ahnen und Neugeborenen, zwischen Seele und Mensch.

Die nordische Erzählung von den Nornen, die unter dem Weltenbaum die Schicksalsfäden weben, begleitet mich seit vielen Jahren. Besonders die Figur der Werdandi – die Norne der Gegenwart – war für mein Wirken als  Trauma - Therapeutin von zentraler Bedeutung.

Sie erinnert uns daran, dass der gegenwärtige Augenblick der Ort ist, an dem Veränderung möglich wird.
Hier begegnen sich Vergangenheit und Zukunft. Hier können wir verstehen, ordnen und neu ausrichten.

 

Aus dieser Haltung heraus ist es mir ein besonderes Anliegen, Frauen an den Übergängen ihres Lebens zu begleiten – dort, wo Überliefertes auf das Eigene trifft und etwas Neues entstehen möchte.

Mich interessiert, was wir aus den Generationen vor uns in uns tragen: was uns stärkt und bewahrt werden will, aber auch das, was gesehen, geklärt und verwandelt werden möchte.

Denn was wir in uns klären und neu gestalten, wirkt über uns hinaus – in unsere Beziehungen, unsere Familien und in die kommenden Generationen.

Mein Anliegen

Die Räume Himmel und Erde in der Havellandvilla habe ich für Sie gestaltet.

Für Zeiten wie diese – in denen vieles ins Wanken gerät, in denen Orientierung verloren gehen kann, in denen wir nicht immer wissen, wie es weitergeht. Zeiten, in denen Ängste vor der Zukunft entstehen, in denen sich manches sinnlos anfühlt, wofür wir einmal gestanden haben. Zeiten, in denen vertraute Werte hinterfragt werden oder vielleicht nicht mehr tragen.

Für solche Zeiten sind diese Räume da.

Sie laden Sie ein, zur Ruhe zu kommen, Abstand vom Alltag zu gewinnen, sich inspirieren zu lassen – im Himmelsraum.
Und sie bieten zugleich die Möglichkeit, tiefer einzutauchen, Klarheit zu finden und sich dem eigenen Leben und  Erleben zuzuwenden – im Erdenraum.

Beide Räume dienen der Begegnung und dem Austausch.


Sie sind ein Ort des Zusammenkommens, an dem die alte Kultur des Salons wieder lebendig werden darf: ein Raum, in dem wir uns zeigen, einander zuhören, miteinander denken und ringen, Fragen bewegen und vielleicht neue Perspektiven mitnehmen.

 

Im besten Fall entsteht dabei die Erfahrung, dass wir uns in der Tiefe ähnlicher sind, als wir glauben – dass wir oft das Gleiche suchen. Und dass aus der Begegnung mit Anderen eine stille Bereicherung für den eigenen Weg entstehen kann.


Ich danke Ihnen für Ihre Bereitschaft, diese Räume zu betreten.
Denn sie leben durch Sie – durch Ihre Präsenz, Ihre Teilnahme, Ihr Sein.

Copyright © 2026 Himmel und Erde Ketzin – Alle Rechte vorbehalten.


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