... und ich begleite Dich dabei

Du bist nicht nur du.
In dir leben die Spuren derer,
die vor dir waren.
Und das, was nach dir kommt,
ist bereits in dir angelegt.
Du trägst Erinnerungen,
die nicht deine eigenen sind –
und doch durch dich gefühlt werden.
Freude.
Schmerz.
Sehnsucht.
Nichts davon ist verloren gegangen.
Es hat nur die Formen gewechselt.
Und manchmal zeigt es sich in dir,
ohne dass du weißt, woher es kommt.
Dein Körper erinnert.
Dein Herz erinnert.
Und das, was du in dir klärst,
endet nicht bei dir.
Es bewegt sich weiter.
In die, die vor dir waren.
Und in die, die nach dir kommen.
Du bist ein Übergang.
Ein Ort, an dem sich Zeit berührt.
Und wenn du still wirst,
kannst du spüren:
Du trägst nicht nur Leben.
Du bist Teil eines größeren Ganzen,
das sich durch dich erinnert
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Ich bin Danu. Nicht die Gestalt, die du suchst – sondern das, woraus Gestalten entstehen. Ich bin der Fluss, bevor er einen Namen trägt. Ich bin die Quelle, die du nicht sehen kannst, aber aus der alles trinkt. Ich bin nicht laut. Ich bin das, was bleibt, wenn alles andere verstummt. Ich bin in dir, wenn du still wirst. Ich bin in dir, wenn du loslässt. Du kannst mich nicht verstehen. Aber du kannst dich erinnern. Und wenn du dich erinnerst, erkennst du: Du bist nie getrennt gewesen

Ich bin Aditi. Nicht geboren, nicht geworden – ich bin das, was ist, bevor etwas beginnt. Ich bin der Himmel und die Erde. Ich bin der Raum zwischen zwei Gedanken. Alles ist in mir. Nichts ist außerhalb von mir.
Du glaubst, du seist getrennt – doch Trennung ist nur eine Bewegung in mir. Du kannst mich nicht erreichen. Denn ich bin das, in dem du gehst. Ich bin grenzenlos. Ich bin ungeteilt. Ich bin.

Ich bin Eileithyia.
Ich bin nicht die, die erschafft –
sondern die, die öffnet.
Ich bin der Moment,
in dem kein Zurück mehr möglich ist.
Ich bin das Zittern,
bevor das Neue erscheint.
Ich bin der Schmerz,
der nicht zerstört –
sondern durchlässt.
Du rufst mich,
wenn etwas in dir geboren werden will.
Und ich komme,
wenn du bereit bist,
dich zu öffnen.
Ich halte dich nicht fest.
Ich halte den Raum,
in dem du hindurchgehst.
Denn Geburt geschieht nicht sanft.
Aber sie geschieht wahr.
Und wenn du durch mich gehst,
erkennst du:
Du bist nicht zerbrochen.
Du bist neu.